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Rhodiola

Herkunft und Geschichte der Rhodiola


Die Rhodiola rosea, auch Rosenwurz, Goldwurzel oder Arktische Wurzel genannt, ist eine alpine Pflanze aus der Familie der Dickblattgewächse (Crassulaceae). Sie wächst in den arktischen Regionen Europas und Asiens. Die Bedingungen des hoch gelegenen Lebensraumes mit langen Wintern und kargen Böden sind rau.

Nur dank einer Vielzahl kräftigender und schützender Inhaltsstoffe konnte sich das robuste Pflänzchen an das raue Klima anpassen. Eben diese speziellen Inhaltsstoffe von Rhodiola rosea haben auch viele positive und nützliche Eigenschaften für den Menschen. Vor allem in Russland und Skandinavien wird Rhodiola rosea seit Jahrhunderten in der traditionellen Medizin zur Steigerung der Leistungsfähigkeit und bei Ermüdungserscheinungen verwendet. Rhodiola rosea zählt zu den wichtigsten Adaptogenen.

Was ist ein Adaptogen?

Adaptogene sind Pflanzen, die die allgemeine Widerstandskraft des Organismus gegenüber Belastungen und Stressfaktoren erhöhen. Sie unterstützen den Organismus sich an Stresssituationen anzupassen (= to adapt, englisch) und können stressinduzierte Symptome lindern. Durch ihre harmonisierende Funktion können Adaptogene dem Organismus helfen, seine innere Balance aufrechtzuerhalten. Ein Körper in Balance kann langfristig mit belastenden Situationen besser umgehen (siehe Abbildung 1).

Abb 1: Wirkung der Adaptogene auf die Balance des Körpers

Rhodiola – natürliche Widerstandskraft und Energie in Stresssituation

In Studien wurde festgestellt, dass Rhodiola rosea körperlichen und geistigen Stress verringern kann (1). Dank ihrer adaptogenen und stimulierenden Eigenschaften erhöht Rhodiola rosea die Toleranz gegenüber Stress und gibt gleichzeitig mehr Energie (2). Rhodiola rosea verringert die Ausschüttung von Stresshormonen (2) und beeinflusst die Signalstoffe (Neurotransmitter) der Nervenzellen sowie die Aktivität des zentralen Nervensystems positiv (3). Außerdem verbessert Rhodiola rosea die Durchblutung im Gehirn. Dadurch werden die geistige Leistungsfähigkeit und die Konzentration gefördert. Außerdem wurde nachgewiesen, dass Rhodiola rosea antioxidative, antidepressive und angstlösende Eigenschaften hat (2). Rhodiola rosea empfiehlt sich zur Linderung körperlicher und geistiger Symptome bei Stress und Überarbeitung, wie z.B. Müdigkeit, Erschöpfung, Reizbarkeit und Anspannung (2). Rosavin gehört zu den wichtigsten bioaktiven Substanzen der Pflanze.

Dein täglicher Bedarf an Rhodiola

Eine offizielle Empfehlung gibt es bisher nicht. Studienergebnisse legen eine tägliche Aufnahme von 50 mg Rhodiola-Extrakt nahe. Wichtig ist dabei auf hochwertige >> Rhodiola rosea Extrakte zurückzugreifen, die auf den Inhaltsstoff Rosavin standardisiert sind.

Studienergebnisse:

Rhodiola rosea wird in Russland und Skandinavien bereits seit mehr als 35 Jahren intensiv erforscht. Zahlreiche veröffentlichte Studien sowie die Listung von Rhodiola rosea in verschiedenen Pharmakopöen unterstreichen die Bedeutung dieser Heilpflanze.

  • Rhodiola rosea hilft in Stressphasen
    In Studien mit Studenten erhöhte die Pflanze die intellektuelle Leistung, verminderte Angst und verbesserte das allgemeine Wohlbefinden in Examensphasen (4,5). Außerdem waren Studenten, die Rhodiola eingenommen hatten, ausgeglichener und motivierter und sie erzielten im Durchschnitt bessere Examensergebnisse als die Placebogruppe (6). Rhodiola rosea konnte auch die Symptome bei Menschen mit einer generalisierten Angststörung signifikant vermindern (7).
  • Rhodiola rosea verbessert die Konzentration und gibt Energie bei stressbedingter Müdigkeit
  • Eine Supplementation von Rhodiola rosea verbesserte in einer Studie die Müdigkeit und steigerte die geistige Leistungsfähigkeit von Ärzten im Nachtdienst schon während der ersten zwei Wochen der Einnahme (8). Sowohl bei Burn-out-Patienten mit chronischem Ermüdungssyndrom als auch bei gesunden Probanden wurden in verschiedenen Studien eine Verringerung der Müdigkeit und eine Steigerung der Konzentrationsfähigkeit festgestellt.

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Literatur:


  1. (1) http://www.phytodoc.de/heilpflanze/rosenwurz/wirkung/
  2. (2) http://www.pharmawiki.ch/wiki/index.php?wiki=Rosenwurz
  3. (3) Kelly GS. (2001): Rhodiola rosea: a possible plant adaptogen. Altern Med Rev. 2001 Jun; 6(3):293-302. Review
  4. (4) Spasov AA et al. (2000): A double-blind placebo-controlled pilot study of the stimulating and adaptogenic effect of Rhodiola rosea SHR-5 extract on the fatigue of students caused by stress during an examination period with a repeated low-dose regimen. Phytomedicine.2000 Apr; 7(2): 85-9.
  5. (5) Spasov AA et al. (2000): The effect of the preparation rodakson on the psychophysiological and physical adaptation of students to an academic load. Eksp Klin Farmakol. 2000 Jan-Feb; 63(1): 76-8. Russian
  6. (6) No authors listed (2002): Rhodiola rosea. Monograph. Altern Med Review. 2002 Oct; 7(5): 421-3.
  7. (7) Bystritsky A et al. (2008): A pilot study of Rhodiola rosea for generalized anxiety disorder (GAD). J Altern Complement Med. 2008 Mar; 14(2):175-80.
  8. Darbinyan V et al. (2001): Rhodiola rosea in stress induced fatigue – a double blind cross-over study of a standardized extract SHR-5 with a repeated low-dose regimen on the mental performance of healthy physicians during night duty. Phytomedicine. 2000 Oct; 7(5): 365-71

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