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Nahrungsergänzung

Power durch Vitalstoffe Power durch Vitalstoffe

Warum ist Nahrungsergänzung sinnvoll?

Immer wieder wird die Notwendigkeit von Nahrungsergänzungsmittel diskutiert. Ist eine zusätzliche Supplementierung nun sinnvoll oder nicht? Wir haben für Sie aktuelle Fragen zur Ernährung und zur Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln unter die Lupe genommen:

Ernährung: Was ist das eigentlich?

Unter Ernährung (Nutrition, lat. nutrire „nähren") versteht man bei Lebewesen die Aufnahme von organischen und anorganischen Stoffen, den Nährstoffen, die in der Nahrung in fester, flüssiger, gasförmiger oder gelöster Form vorliegen können. Mit Hilfe dieser Stoffe wird die Körpersubstanz aufgebaut oder erneuert und der für alle Lebensvorgänge notwendige Energiebedarf gedeckt. (Wikipedia-Definition)

Leider fehlt hier eine wesentliche Aussage. Ernährung dient nicht nur der Deckung unseres Energiebedarfs oder dem Aufbau sowie Erneuerung der Körpersubstanz, sondern vor allem auch der Gesunderhaltung. Besonders Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und sekundäre Pflanzenstoffe spielen bei der Gesunderhaltung eine zentrale Rolle. 

Eine ausgewogene Ernährung gerät zunehmend in den Fokus, denn es wird langsam klar, dass unsere derzeitige Ernährung und Lebensweise nur noch mehr chronisch Kranke produziert.


Obst und Gemüse: Vitalstoffreiche Vitamine zur Gesunderhaltung?

An apple a day keeps the doctor away….Leider ist es doch nicht ganz so einfach. Die moderne Landwirtschaft hat das Augenmerk auf erhöhten Ertrag (Quantität) gelegt, aber dabei die Inhaltsstoffe vernachlässigt (Qualität). Die Mengen an Mineralstoffen und Vitaminen pro produzierte Nahrungsmittel sind in den vergangenen Jahrzehnten stark zurückgegangen. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass der Mineralstoffgehalt von verschiedenen Gemüse- und Obstarten in den letzten Jahren signifikant abgenommen hat. Laut einer wissenschaftlichen Publikation im British Food Journal enthält Gemüse heute durchschnittlich 20 % weniger >> Calcium, 35% weniger >> Magnesium und 20% weniger >> Eisen als noch vor 50 Jahren (Mayer 1997). Der Kupfergehalt ist sogar auf ein Fünftel des früheren Wertes gesunken.
Auch eine Untersuchung des Schwarzwald Sanatoriums Oberthal zeigt, dass einige Lebensmittel heute weniger Nährstoffe enthalten als früher. Vergleich zwischen einer 1985 erstellten Studie und den 1996 und 2002 in einem Lebensmittellabor ermittelten Werten von Obst und Gemüse:


Ernährungswissen von Agilpharma zur Gesunderhaltung - Vitalstofftabelle in Obst und Gemüse Jahresvergleich

Quelle: J. Zeiske 2006

Viele Früchte werden geerntet bevor sie reif sind und können so kaum Vitalstoffe entwickeln. Hinzukommt, dass Obst und Gemüse oft tagelang transportiert wird, bevor es endlich auf den Tisch kommt. Das aber hat fatale Folgen für den Vitalstoffgehalt: Spinat beispielsweise hat bereits nach 3 Tagen 70 Prozent der Folsäure verloren (Bankhofer et al. 2006) Es ist also nicht verwunderlich, dass obwohl mehr Früchte und Gemüse verzehrt werden, die Einnahme von Mineralstoffen pro Kopf in den letzten 30 Jahren abgenommen hat (Ekholm et al. 2007). Die Folge ist eine Unterversorgung der Menschen mit essentiellen Nährstoffen und gleichzeitig eine erhöhte Rate von Erkrankungen.


Deutschland: Gut versorgt mit Vitalstoffen?

In Deutschland sind nicht alle Bevölkerungsschichten ausreichend mit Vitaminen und Vitalstoffen versorgt. Gerade Senioren sind betroffen. Trotz eines gesundheitsbewussten Lebensstill tritt vor allem beim Vitamin B12 ein Mangel auf. Grund dafür sind Veränderungen der Magenschleimhaut im Alter, wodurch das Vitamin B12 nicht mehr ausreichend vom Körper aufgenommen werden kann.

Eine bundesweite Befragung zur Ernährung (Nationale Verzehrs Studie II) zeigt jedoch, dass die Defizite in der Versorgung mit Vitaminen, Mineralstoffen und Ballaststoffen nicht nur die ältere Bevölkerungsschicht betrifft. 74% der weiblichen Jugendlichen (14-18 Jahre) in Deutschland sind nicht ausreichend mit Calcium versorgt, bei den älteren Männern und Frauen (65-80 Jahre) sind es 61% bzw. 65%. Bei Frauen im gebärfähigen Alter ist die Eisenzufuhr problematisch. Über 75% der Frauen unterschreiten in diesem Alter die Empfehlung für die Eisenzufuhr. Bei den Vitaminen ist die Versorgung von Folsäure und Vitamin D kritisch. 79% der Männer und 86% der Frauen unterschreiten die Empfehlung für die Folsäurezufuhr; bei Vitamin D sind es sogar 82% der Männer und 91% der Frauen.

Zivilisationskrankheiten: Fluch des Wohlstands?

Krankheiten als Folge falscher Ernährung nehmen seit einigen Jahren explosionsartig zu. Trotz aller Fortschritte der modernen Medizin leiden immer mehr Menschen in den Industrienationen an typischen Volkskrankheiten, wie Übergewicht, Diabetes, Bluthochdruck und Osteoporose.

Zivilisationskrankheiten sind nicht gottgegeben!

Wie der Name bereits aussagt, werden diese Erkrankungen durch unsere moderne Lebensweise hervorgerufen. Modern heißt hier nicht unbedingt gut.

Zivilisationskrankheiten entstehen wegen Unterversorgung, fehlender Bewegung und fehlender Verstoffwechslung. Über 60% der modernen Zivilisationskrankheiten sind auf falsche Ernährung zurückzuführen: zu viel Fett, zu viele Kalorien und ein Mangel an wichtigen Vitalstoffen. Der genetische Aspekt spielt eine untergeordnete Rolle. Die Schulmedizin untersucht die Zusammenhänge von Ernährung und Zivilisationskrankheiten nur unzureichend.

Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe werden in ausreichenden Mengen benötigt um einen Menschen gesund zu erhalten.

Kommt es zu einer Unterversorgung an diesen Vitalstoffen sind Mangelerscheinungen die Folge, welche sich in Symptomen manifestieren und im schlimmsten Fall zu chronischen Erkrankungen führen können.

Diese sind aber zum Teil reversibel, wenn entsprechende Maßnahmen eingeleitet werden, zum Beispiel durch zusätzliche Nährstoffe. Viele chronische Erkrankungen könnten auch verhindert werden, wenn im Vorfeld anders gehandelt wird


Prävention: Vorbeugen ist besser als heilen

Diese alte Volksweisheit hat auch heute noch volle Gültigkeit. Gesundheiterhaltung kann nur funktionieren, wenn wir uns von Anfang an so verhalten, dass es nicht zu Erkrankungen kommt. Wir müssen also vorbeugend handeln. Dies bedeutet, dass wir uns immer ausreichend mit Vitalstoffen versorgen, uns ausreichend bewegen und den Körper durch regelmäßige Kuren entlasten. Sorgen Sie dafür, dass Sie Ihren >>Stoffwechsel anregen und helfen Sie Ihren körpereigenen Schutzmaßnahmen.

Prävention erhält die Gesundheit. Heutige Therapieansätze reduzieren die Symptome, beseitigen aber leider nicht die Ursache der Erkrankungen.

In Amerika sterben jährlich mehr Leute an unerwünschten Nebenwirkungen von verschreibungspflichtigen Medikamenten als an Verkehrsunfällen. Die Veröffentlichung vom US-amerikanischen Ärzte-Blatt lässt aufhorchen: Gesundheitsschädliche Nebenwirkungen durch verschreibungspflichtige Medikamente sind die vierthäufigste Todesursache (Journal of American Medical Association (JAMA) April 15, 1998). Bei solch erschreckenden Zahlen wird klar, dass die Prävention eine zentrale Rolle bei der Gesunderhaltung des Körpers spielt.

Zur Prävention gehört aus ein ausgeglichener Säure-Basen-Haushalt im Körper. Lesen Sie im Gesundheitsthema mehr über >> Säure-Basen-Haushalt ausgleichen - Warum ist das wichtig?



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