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Aronia

Herkunft und Geschichte der Aronia

Sie ist kaum bekannt und gehört doch zu den ernährungphysiologisch wertvollsten Beerenarten in unserem Kulturkreis: die violett-schwarze Aroniabeere. Ursprünglich stammt die Aronia (Aronia melanocarpa) aus dem Osten Nordamerikas. Die indianischen Ureinwohner waren die Ersten, welche die Heilkraft der kleinen Beeren erkannten und für sich nutzten. Aufgrund aktueller Studien und bemerkenswerter Forschungsergebnisse, wurde die „Hausapotheke" der Indianer nun wiederentdeckt. Besonders ihr hohes antioxidatives Potentials und die Fähigkeit unsere Zellen vor oxidativen Stress zu schützen, machen die Aronia zu einer wertvollen Powerfrucht.


Oxidativer Stress – was ist das?

Der menschliche Körper braucht Sauerstoff zum Leben. Wichtige Stoffwechselprozesse zur Energiegewinnung sind ohne Sauerstoff nicht möglich. Während dieser komplexen Vorgänge entstehen jedoch unvermeidbare Zwischenprodukte des Sauerstoffes, die hochreaktiv und aggressiv sind. Man nennt sie freie Radikale. Stress, Zigarettenrauch, Alkohol, Luftverschmutzung und UV-Licht können die Entstehung von freien Radikalen begünstigen. Aber auch sportliche Aktivität kann zu einer vermehrten Bildung von freien Radikalen führen. (1) Übersteigt die Bildung freier Radikale eine gesunde Konzentration, spricht man von „oxidativem Stress".

Ein Zuviel an freien Radikalen kann Körperzellen schädigen oder sie sogar zerstören. Oxidativer Dauerstress kann die Entstehung verschiedener Erkrankungen begünstigen.(1) Viele Krankheiten in den westlichen Industrienationen sind auf freie Radikale zurückzuführen. (5) Vorzeitiges Altern, Entstehung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs, Alzheimer und altersbedingte Augenkrankheiten wie grauen Star und Makuladegeneration (AMD) gelten als mögliche Folgen eines oxidativen Dauerstresses. (4).


Antioxidantien - Natürlicher Schutz für die Zellen


Freie Radikale im Körper können mit Hilfe sogenannter Antioxidantien unschädlich gemacht werden. Antioxidantien verbinden sich selbst mit den freien Radikalen – deshalb werden sie auch Radikalfänger genannt. Wichtig ist, dass dem Körper regelmäßig auch „von außen" ausreichend Antioxidantien zugeführt werden, da der Körper diese nicht selbst bilden kann. Vitamin C und E sowie das Spurenelement Zink gelten als wirksame Antioxidantien. Noch effektiver sind jedoch die Pflanzenstoffe Anthocyane als >> natürlicher Zellschutz, welche vor allem in dunklen Beeren enthalten sind. (4).



Aronia - Powerbeere für aktiven Zellschutz


Aktuelle Forschungen haben ermittelt, dass die Aronia im Vergleich zu anderen Beeren den höchsten Gehalt an sogenannten Radikalenfängern ausweist, weshalb sie im Organismus äußerst zellschützend wirksam sein kann. Sie stellt dabei die antioxidativ wirkenden Superfrüchte Granatapfel und Cranberry in den Schatten (Abb. 1). Verantwortlich für diese antioxidative Kraft sind die dunkelvioletten Farbstoffe, die sogenannten Anthocyane, der Beeren. Die Aronia weist im Vergleich zu anderen Früchten den höchsten Gehalt an Anthocyanen und somit den höchsten Gehalt an gesundheitsfördernden Antioxidantien für aktiven Zellschutz auf, wie das Krebsforschungsinstitut in Heidelberg und das Institut für Ernährungsphysiologie bestätigten.(1)

Anthocyane haben eine Reihe von positiven präventiven Effekten auf die Gesundheit und wirken sich auch positiv auf das Immunsystem aus. Sie gelten als stark antioxidativ, entzündungshemmend und gefäßschützend.(6)

Studienergebnisse:


Aronia schützt vor oxidativen Schäden bei sportlicher Betätigung

Eine an Ruderern durchgeführte Studie zeigte, dass Aroniasaft anstrengungsbedingte oxidative Schäden an den roten Blutkörperchen begrenzen kann. Die Autoren dieser Studie vermuten, dass die Anthocyane aus der Aronia das körpereigene antioxidative Verteidigungssystem unterstützen (2).


Dunkle Beeren schützen vor Infektionen


US-Forscher haben herausgefunden, dass einige Zugvögel ein probates Mittel zum Schutz vor Infektionen gefunden haben: Bevor sie den Flug zwischen Sommer- und Winterrevieren antreten, machen sie eine kleine Vorbeugungskur und verschlingen extreme Mengen an dunklen Beeren, die reich an Antioxidantien sind und so zur >> Abwehrstärkung beitragen. Die lange Reise von Nord nach Süd bedeutet eine enorme körperliche Belastung für die Vögel und zehrt nicht nur an den Kräften der Vögel, sondern fordert auch die körpereigenen Schutzmechanismen heraus. Denn durch den Kraftakt, den die Tiere vollführen müssen, kommt es zu einem erhöhten oxidativen Stress, der durch freie Radikale ausgelöst wird. Damit wären Zugvögel empfindlicher gegen Infektionen und Entzündungen(3).



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Literatur:


(1) Mehrwald R. (2007): Das hohe antioxidative Potential der einheimischen Aroniaberre (Aronia melanocarpa). Comed 05/07: 1-4

(2) Pilaczynska-Szczesniak L. et al (2005): The influence of chokeberry juice supplementation on the reduction of oxidative stress resulting from an incremental rowing ergometer. Int J Sport Nutr Exerc Metab 2005 Feb; 15 (1): 48-58

(3) http://bigdeal2010.wordpress.com/so-wird-aronia-von-der-natur-genutzt/

(4) Kandler-Schmitt B. (2009): Antioxidantien – Bunte Schutztruppe. Apotheken-Umschau. 1. Februar 2009, Seiten 52-53

(5) www.aroniabeere.de/aronia/aroniapflanze/gesundheit.php

(6) Watzl B. et al (2002): Anthocyane. Ernährungs-Umschau 49 (2002) Heft 4

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